Oh ein gutes Rindertartar schafft es doch immer wieder den Abend nach einem langen Arbeitstag genussvoll ausklingen zu lassen. Lange hat es gedauert bis ich Danielle davon überzeugen konnte. Ok, das Tartar war nicht das Problem, eher ihre Abneigung gegen alles, das kein Geflügel war. Nachdem sie aber die Liebe für das rote Fleisch doch wiederentdeckt hat, gabs auch Platz für Tartar. In ihrer WG in Dänemark gab es gegen Ende sogar einen Tartar-Freitag, wo sie immer gemeinsam mit ihren Mitbewohnerinnen Tartar gegessen hat (jaja die Luxusstudenten, man gönnt sich ja sonst nichts 😉 ). Und jetzt steht es auch bei uns regelmäßig auf dem Speiseplan 🙂

Zutaten für 6 Portionen

  • 700g Rinderfilet (ohne Sehnen)
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 4 Sardellenfilets
  • 2 EL kleine Kapern
  • 8 Cornichons
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 3 Schalotten
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 2 frische Bio-Eier
  • weißer Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung

  1. Rinderfilet mit einem großen scharfen Messer in kleine Würfel schneiden.
  2. Fleisch in einer Schüssel mit Zucker, 1/2 TL Salz und Paprikapulver würzen und gut vermischen.
  3. Das Fleisch mit einer Folie bedecken und im Kühlschrank 30min durchziehen lassen.
  4. Sardellenfilets, Kapern, Cornichons und Petersilie fein hacken.
  5. Das Rinderfilet mit einem großen, scharfen Messer fein hacken
  6. Schalotten fein würfeln, einige Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.
  7. Das Fleisch in die Schüssel zurückgeben, mit Senf, 2 Eigelben, Schalotten, Kapern, Sardellen, Cornichons und Petersilie mischen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Toast servieren. Wer mag, kann das Tartar auch in einen Ring füllen und als kleines Küchlein servieren und nach Belieben eine kleine Vertiefung machen und noch einen Eidotter als Deko hineingeben.

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