Ich liebe die asiatische Küche. Egal ob Chinesisch, Japanisch oder Thailändisch. Da ich auch gerne scharf esse, ist die thailändische Küche einer meiner Lieblinge. Thai Curry ist eine meiner Lieblingsspeisen und ich könnte es jeden Tag essen. Während meiner Zeit in Kopenhagen hatte ich auch das riesige Glück den besten Thailänder der Stadt (ausgezeichnet mit einem Michelin Stern) quasi als Nachbar zu haben (www.kiin.dk bzw. http://www.aroii.dk). Nicht nur gerne, sondern auch sehr oft, wurde bei uns in der WG essen dort bestellt und dann gemütlich daheim gegessen. Im übrigen hat sich das Thai Curry als bestes Mittel gegen einen Kater bewährt. Das ist aber nur einer der wenigen Gründe, wieso sich die Zutaten dafür immer im Kühlschrank befanden 😉 . Zugegeben das Schnippeln des Gemüses dauerte manchmal zu lange, da kann man auch mal auf Tiefkühlgemüse zurückgreifen, frisch schmeckt es aber doch um Einiges besser. Und nun muss ich mich hier auch noch als Tofu-Fan outen. Tofu ist definitiv nicht Jedermanns Geschmack, ich mag ihn trotzdem. Natürlich schmeckt es mit Huhn genauso gut, aber ab und zu tut ein fleischloser Tag auch nicht schlecht 😉

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Brokkoli
  • 3 Karotten
  • 1,5 Paprika
  • 1 Tomate
  • 8 Champignons
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 2cm Ingwer
  • Currypaste (je nach Schärfe gelb, rot oder grün und am besten aus einem Thai Supermarkt)
  • 2 Dosen Kokosmilch
  • Tofu oder Huhn
  • Kaffir-Limetten Blätter
  • Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Schalotte, Knoblauch und Ingwer klein hacken.
  2. Karotten, Brokkoli, Paprika, Tomate und Champignons putzen und in kleine Stücke schneiden.
  3. In einem Topf Öl erhitzen und Schalotte, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen.
  4. Currypaste hinzugeben und anbraten bis sie das Aroma entfaltet.
  5. Solltet ihr euch für Hühnchen entschieden haben, wir das jetzt mit der Paste gemeinsam angebraten.
  6. Einen kleinen Schuss Kokosmilch zum ablöschen hinzugeben.
  7. Das Gemüse zum Rest hinzugeben und die Temperatur zurückdrehen (Currys sollten eigentlich nicht wirklich kochen)
  8. Mit der restlichen Kokosmilch aufgießen und köcheln lassen.
  9. 3-5 Kaffir-Limetten Blätter und einen Schuss Zitronensaft hinzugeben
  10. Mit Salz und Pfeffer würzen, evtl nochmals ein bisschen Currypaste untermischen oder Chili.
  11. Falls es zu scharf wird, Zucker tut den Trick und neutralisiert.
  12. Bei der Tofuvariante, den Tofu in kleine Würfel schneiden und untermischen damit er sich erwärmt.
  13. FERTIG!

Ich esse das Curry am liebsten mit Jasminreis und oben drauf noch ein bisschen Sambal Olek um es noch schärfer zu machen und verwende rote Currypaste (ist nur meiner lieben Schwester zu scharf ;)).

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