Ein richtig gutes Rinderfiletsteak zu braten ist anfangs vielleicht nicht Jedermanns Sache, aber Übung macht den Meister. Zu Beginn meiner eigenen Kochkarriere war es nicht anders, aber da ich Rinderfiletsteaks, vorzugsweise schön medium gebraten 😉 , sehr gerne esse, wusste ich, dass ich es irgendwie hinbekommen werde, es genau auf den Punkt zu braten. Das gute Steak beginnt aber schon beim Einkauf. Denn hier gilt Qualität vor Quantität – lieber etwas mehr Geld ausgeben, als nachher ein zähes Fleisch zu Hause zu haben, aus dem nie ein zart gebratenes Steak werden kann. Für das richtige Braten hatte ich „Nachhilfe“ von einem früheren Spitzenkoch zu Hause in der elterlichen Küche und die zwei wichtigsten Tipps waren: 1. Das Fett in der Pfanne muss richtig heiß sein, damit das Fleisch schön scharf angebraten werden kann und 2. Das Fleisch im Ofen fertig garen lassen. Nicht unterkriegen lassen, falls das erste Steak nicht gleich perfekt gelingt, war bei mir auch nicht so ;-).

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Rinderfiletsteaks á 160g
  • 600g mehlige Kartoffeln
  • 150ml Milch
  • etwas kalte Butter
  • 100g gewürfelter Kürbis
  • 4 Schalotten
  • 200ml Rotwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Olivenöl
  • etwas Speisestärke
  • Prise Kristallzucker
  • Knoblauchzehe
  • Thymian
  • Rosmarin

20131031-112437.jpg

Zubereitung

  1. Für das Püree die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In Salzwasser kochen bis sie weich sind. Zu den kochenden Kartoffeln auch die Kürbiswürfel dazugeben und ebenfalls mitkochen. Kartoffeln und Kürbis abschütten und noch heiß mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Milch und Butter darunterrühren, bis ein sämiges Püree entsteht. Sollte das Püree noch nicht die gewünschte Konsistenz haben, nochmals Milch einarbeiten. Das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  2. Für das Filetsteak in einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Fleisch von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn Öl sehr heiß ist Knoblauch, Kräuter und Fleisch in die Pfanne geben und von beiden Seiten Scharf anbraten. Das Backrohr auf 120 Grad vorheizen und das Fleisch nach dem Braten in einer ofenfesten Form dort nachbraten. Am Besten eignet sich für den Gartest ein Bratenthermometer oder einfach mit dem Daumen auf das Fleisch drücken, dabei sollte das Fleisch noch nachgeben und nicht zu viel roter Bratensaft austreten.
  3. Im Bratöl die geschälten und in grobe Stücke geschnittenen Schalotten kurz glasig anbraten und mit Rotwein ablöschen und etwas Wasser dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kristallzucker würzen und sehr stark einreduzieren lassen. Vor dem Servieren etwas Speisestärke mit Wasser verrühren und unter die Sauce rühren, damit eine Bindung entsteht. Allenfalls nochmals abschmecken. Die Sauce danach nicht mehr aufkochen.
  4. Das Fleisch vor dem Servieren aus dem Ofen nehmen und noch 5 Minuten rasten lassen. Gemeinsam mit dem Püree und den Rotweinschalotten anrichten.

20131031-111617.jpg

20131031-111633.jpg

20131031-111610.jpg

Und noch ein kleiner Tipp von meiner Schwester. Die „Steak Master“ App ist auch sehr hilfreich zum Braten von Steaks 😉

Advertisements